Geschichte der SP

Die Pfadfinderarbeit in Südtirol reicht bis ins Jahr 1969 zurück. Dekan Georg Peer brachte die Pfadfinderidee nach Südtirol. Er hatte sie bei Seminaren der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in Deutschland kennen gelernt. In den folgenden Jahren gab er die dort gemachten Erfahrungen bei Ausbildungskursen für Jungscharführer, die er selbst leitete, weiter.
So integrierte die Pfadfinderbewegung ab dem Jahr 1971 vor allem Buben im Alter von 14 bis 16 Jahren, meist als Fortsetzung der Arbeit in den Jungschargruppen.
Im Jahr 1972 waren es schon 18 Gruppenleiter, die an verschiedenen Ausbildungskursen der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) teilnahmen.
Bis zur offiziellen Gründung der SP war die Pfadfinderbewegung als ein Teil der katholischen Jungschar Südtirols organisiert.
 
Die ersten Pfadfinderstämme unseres Landes entstanden in: 
               Bruneck
               Bozen/Haslach
               Dorf Tirol, 
               Villnöß, 
               Naturns
               Deutschnofen.
In den folgenden Jahren entstanden auch in anderen Dörfern und Städten Südtirols Pfadfinderstämme oder sogenannte Siedlungen, die unterschiedlich lange aktiv waren: 
               St. Vigil, 
               Terenten, 
               Luttach, 
               Toblach, 
               Brixen
               Oberwielenbach (Percha), 
               Stegen, 
               Sand in Taufers
               Eppan,
               Gais
               Untermais, 
               Lana, 
               Johanneum (Dorf Tirol), 
               Josefsheim (Bruneck), 
               Innichen, 
               Don Bosco (Bozen), 
               Sulden, 
               Dietenheim, 
               Terenten, 
               St. Sigmund
               Welsberg (2008/2009)
Im Jahre 1997 wurde die Südtiroler Pfadfinderschaft international anerkannt.